Richtfest für neue JVA Wuppertal-Ronsdorf
 

 

 

Die Gefährdetenhilfe Scheideweg plant, sich auch im neuen Jugendgefängnis Wuppertal-Ronsdorf mit einer Kontaktgruppe zu engagieren. Dazu wurden bereits Gespräche mit Vertretern des Justizministeriums und dem zuständigen Anstaltsseelsorger geführt.

In Wuppertal-Ronsdorf entsteht eine Jugendanstalt mit 510 Haftplätzen. Ein Dreivierteljahr nach der Grundsteinlegung wurde am 18. März das Richtfest für den Neubau der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf gefeiert. Bei der Planung wurden besonders Angebote für die schulische und berufliche Bildung der jungen Gefangenen berücksichtigt: Die Anstalt wird über 200 Plätze für die berufliche und  170 Plätze für die schulische Bildung verfügen.

Neben Ausbildung und Arbeit betonte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter die besondere Bedeutung einer sinnvollen Freizeitgestaltung: "Dies ist umso wichtiger, als immer mehr junge Menschen nicht mehr in der Lage sind, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen, sondern gelangweilt 'herumhängen', was vielfach Auslöser für Kriminalität ist. Ein sinnvoller Umgang mit Freizeit, verknüpft mit sportlicher Betätigung, ist daher neben der beruflichen wie schulischen Förderung ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Jugendvollzuges."

Die Fertigstellung des Neubaus wird voraussichtlich im Mai nächsten Jahres erwartet.




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Hans-Jürgen Eichbladt (Mitte) beim Richtfest


NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter


Baustelle JVA Wuppertal-Ronsdorf

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