Tischtennisturnier in der JVA Bochum
Am Samstagmorgen um 8:00 Uhr starteten wir mit dem Team der Gefährdetenhilfe, um gegen die Mannschaft der JVA Bochum ein Tischtennisturnier auszutragen. In der JVA wurden wir vom Sportbeamten herzlich begrüßt und zur Sporthalle begleitet. 

Wir waren gespannt, wie dieses Match ausgehen würde, denn zwei der besten Spieler vom Gefährdetenhilfe-Team fehlten. Dadurch wurde unser sportlicher Ehrgeiz erst recht geweckt, sodass jeder einzelne Spieler konzentriert an die Platte ging. Aber bei allem Ehrgeiz und Siegeswillen gingen die Spieler beider Seiten sportlich und freundschaftlich miteinander um.

Wichtiger noch als der sportliche Erfolg war uns die Begegnung von Menschen und die Gemeinschaft miteinander. So nutzten wir die Spielpause für einen gemeinsamen Imbiss und persönlichen Gesprächen. Man hörte Gesprächsfetzen wie: „Wann kommst du raus?“  - „Was machst Du nach deiner Entlassung?“ - „Hält deine Familie noch zu dir?“ - „Wie willst du von der Droge loskommen?“.  Wir versuchten, miteinander Antworten zu finden, Erfahrungen weiterzugeben, Mut zu machen.
In einer Andacht berichtete Klaus Latsch aus seinem Leben, wie er zu Gott fand und dadurch eine neue Lebensperspektive gewann. Er machte deutlich, dass Gott an die Tür des Herzens klopft und uns fragt, ob wir unser Leben für ihn öffnen.
 
Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Namen und Adressen wurden ausgetauscht, wir wurden herzlich verabschiedet und versprachen, wiederzukommen.
 
Übrigens – das Team der Gefährdetenhilfe gewann das Spiel…




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