Bei aller Betroffenheit sah der Vorstand keine andere Möglichkeit:
Über Jahre hinweg und auch im vergangenen Jahr hat der Verein den Arbeitszweig dort mit erheblichem finanziellem Aufwand getragen. Die Belegung des Hauses in der Nebensaison ist nicht im notwendigen Maß gelungen. Als Standort für Seminare erwies sich der Nordosten als zu weit von den Ballungszentren entfernt. Und die Bauart des Hauses würde für eine optimierte Nutzung der vorhandenen Flächen weitere erhebliche Investitionen fordern. Die Lage im Nordosten des Landes und entfernt von städtischen Großräumen zeigte sich auch für die Gefährdetenhilfearbeit als ungünstig und insgesamt als auf Dauer wirtschaftlich nicht tragbar. Zudem hat der Verein derzeit keine Mitarbeiter, die sich unter diesen Bedingungen und bei der Doppelbelastung von Hotelbetrieb und Wohngemeinschaft der Herausforderung in Wendorf stellen könnten.
Die Wendorfer Mitarbeiter schieden um die Jahreswende aus der Arbeit aus und wechseln zu anderen Arbeitgebern sowie teilweise auch in andere Regionen. Die zukünftige Nutzung des Gutshauses ist offen und der Verein prüft derzeit alle Optionen, einschließlich der eines Verkaufs und der einer Nutzung durch andere gemeinnützige Träger. Ideen, Anregungen und hilfreiche Kontakte dazu sind gerne willkommen!