Mongolische Gäste mit vielen Eindrücken verabschiedet
 

Hückeswagen > Nach zwei Monaten mit vielen intensiven Eindrücken verabschiedete die Gefährdetenhilfe ihre drei mongolischen Gäste am vergangenen Wochenende. Aus viele guten Begegnungen im nordrhein-westfälischen Gefängnissen und im Justizministerium, dem Austausch mit der Bundestagsabgeordneten Hedi Wegener in Berlin und dem Besuch bei Peter Biesenbach im nordrhein-westfälischen Landtag nahmen die Gäste Eindrücke mit in ihre Heimat. Das nordrhein-westfälische Justizministerium schreibt dazu auf seiner Homepage unter der Überschrift "Zuschauen, Zuhören, Zupacken .....":
 
"Drei Justizexperten aus der Mongolei haben zwei Monate lang in viele Ecken des nordrhein-westfälischen Strafvollzugs blicken können. Ermöglicht hat das eine Initiative der Gefährdetenhilfe Scheideweg e. V. in Hückeswagen, die sich seit vielen Jahren in der Mongolei engagiert. Die Psychologin Gantsetseg, die Juristin Erdenetseteseg und der Sozialarbeiter Purewsuren haben in der Zeit von April bis Juni 2009 die Justizvollzugsanstalten in Remscheid, Hagen, Geldern, Wuppertal und Iserlohn besucht und sich in der Justizvollzugsschule in Wuppertal umgeschaut. Im Vergleich mit den eigenen Erfahrungen aus ihrer Heimat sind ihnen sechs Punkte aufgefallen. Im Strafvollzug Nordrhein-Westfalens werde den Inhaftierten zunächst ein gewisses Vertrauen entgegengebracht. Die Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten sind beneidenswert gut. Es werde sehr viel Wert darauf gelegt, die Familien der Inhaftierten einzubinden. Die Gefängnisleitungen hätten im hohe Maße eigene Befugnisse, die Abläufe in ihren Anstalten zu bestimmen. Die Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt, wie zum Beispiel mit der Gefährdetenhilfe Scheideweg, ist überall sehr ausgeprägt. Und zum Schluss, die Auswahl der Justizvollzugsbediensteten ist sehr differenziert und deren Ausbildung sehr aufwändig.
 

Die Delegation geht mit vielen Eindrücken nach Hause. Insbesondere habe sie der offene Strafvollzug beeindruckt. So etwas gebe es in der Mongolei nicht. Nachdem die drei Experten zwei Monate zugeschaut und zugehört haben, reisen sie mit dem Vorsatz nach Hause, dort zuzupacken."



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im Landtag bei Peter Biesenbach MdL


mit Abteilungsleiter Mainzer vor Justizministerium


im Gespräch mit E. Löhmer, Justizministerium

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