"Strukturreform" bei der Gefährdetenhilfe
Hückeswagen > Die Mitgliederversammlung der Gefährdetenhilfe Scheideweg hat am 20. Juni den Verkauf des Unternehmens der GFH Scheideweg Metallbau gem.GmbH an dessen bisherigen Geschäftsführer beschlossen. Dieser Verkauf wurde zum 1. Juli wirksam. Das neue Unternehmen bleibt in den bisherigen Räumen, die es von unserem Verein anmietet. Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war die zunehmende Spezialisierung der GFH Metall, die einer Ausrichtung als diakonischer Zweckbetrieb keine Perspektive bot.

Zugleich will der Verein durch die Verringerung der Zahl seiner Zweckbetriebe mehr Raum für die Gestaltung der ideellen Arbeit schaffen: Im Bereich Wohngemeinschaften scheiden einige Hauseltern aus, für die noch keine Nachfolger gefunden worden sind. Auch die Frage: Wie werden wir morgen als christliche Lebensgemeinschaft für gefährdete Menschen leben? ist aktuell. Auf der Mitgliederversammlung gab es dazu eine offene Aussprache. Hinzu kommt aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation die Notwendigkeit zu Einsparungen.

Wir besuchen - weltweit - Menschen im Gefängnis, bieten Beziehung und reden über die Liebe Gottes und wir teilen unser Leben mit Menschen nach der Haftentlassung. Das werden auch morgen die Kernmerkmale unserer Arbeit sein - auch wenn sich manche Formen ändern.




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Hans Eichbladt bei der Begrüßung


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