Vorgestellt: Kontaktgruppenarbeit in der JVA Siegburg

 

In unserer Reihe "Vorgestellt" berichten Kontaktgruppenmitarbeiter aus den Kontaktgruppen in den unterschiedlichen Vollzugsanstalten und Jugendarrestanstalten.   Kontaktgruppen-Leiter Axel Zimmerbeutel erzählt von der Kontaktgruppenarbeit im Haus 2 des Jugendstrafvollzugs in Siegburg:

Seit 1972 - also noch vor der Vereinsgründung der Gefährdetenhilfe Scheideweg e.V. - besteht der Kontakt zur JVA Siegburg. Damals war die JVA Siegburg Europas größte Jugendstrafanstalt mit 1000 Inhaftierten. Das Gefängnis ist zuständig für männliche Gefangene, die zur Jugendstrafe verurteilt wurden - mittlerweile aber auch für erwachsene Strafgefangene. In zwei Hafthäusern gibt es heute Haftplätze für etwa 650 Inhaftiere. Die JVA Siegburg bietet Ausbildungsmöglichkeiten im KFZ- und Metallbereich, auch können Schulabschlüsse, wie etwa der Hauptschulabschluss nachgeholt werden. Für den Freizeitbereich werden unterschiedliche Angebote zur Freizeitgestaltung angeboten Hier engagieren wir uns mit unserer ehrenamtlichen Kontaktgruppenarbeit. Auch sind wir öfter mit unserer Fußball- oder Volleyballmannschaft in der Anstalt, um bei Turnieren und Freundschaftsspielen zwischen den Gefängnismannschaften mit dabei zu sein.

Unsere Kontaktgruppe im Haus II trifft sich jede Woche Montag. Unsere Gruppe wird von 10 bis 15 Gefangenen besucht und trifft auf eine etwa gleiche Anzahl an ehrenamtlichen Kontaktgruppen-Mitarbeitern.

Ich selbst fahre jetzt seit über 20 Jahren ins Gefängnis und habe es schätzen gelernt, mit Menschen zu reden, die sich im "normalen Leben" keine zwei Minuten mit dem Thema Gott auseinandersetzen würden. Die Gespräche sind oft tief und manch einer der Gefangenen konnte auch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus finden. Auch kommen immer wieder Anfragen, ob wir nach der Haftentlassung weiterhelfen können.





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JVA Siegburg


Kontaktgruppenmitarbeiter


Axel Zimmerbeutel

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