Seit den 70ger Jahren engagiert sich die Gefährdetenhilfe in Kenia
Die Gefährdetenhilfe Scheideweg pflegt durch häufige Besuchs- und Konzertreisen seit vielen Jahren Kontakte zu den Gefängnissen in Kenia. 1978 fand der erste Besuch in dem ostafrikanischen Land statt. Während der regelmäßigen Veranstaltungen in den kenianischen Gefängnissen vermitteln sie den Inhaftierten durch die christliche Botschaft Hoffnung und Perspektiven für eine Lebensveränderung.

Mit den Besuchen beabsichtigen sie vor allem die Unterstützung der intensiven seelsorgerlichen Arbeit in den kenianischen Gefängnissen. Diese wird durch im Strafvollzug angestellte Seelsorger ausgeführt. Zugleich sollen Gemeinden motiviert werden, sich Haftentlassenen zuzuwenden. In Zusammenarbeit mit der African Inland Church (AIC) werden Informationsveranstaltungen und Gottesdienste in Kirchen durchgeführt.

Darüber hinaus besteht ein intensiver Austausch mit dem Regierungsbevollmächtigten für den kenianischen Strafvollzug und dem Leiter der kirchlichen Arbeit im Strafvollzug. Beide lernten die Arbeit der Gefährdetenhilfe Scheideweg in Deutschland bereits persönlich kennen.

Praktisch hilft die Gefährdetenhilfe Scheideweg e.V. zum Beispiel mit Werkzeug für den Jugendstrafvollzug. Wer dort handwerkliche Fähigkeiten hat und nach seiner Haftentlassung über die nötigen Werkzeuge verfügt, kann so seinen Lebensunterhalt sicherstellen.




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Gespräch mit der kenianischen Vollzugsleitung

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