Miteinander leben, neu beginnen: Beispiel eines Gefährdetenhilfeprojektes:
 

 

Die Gefährdetenhilfe hat in Projekten modellhaft die Basis für ein Miteinander "straffälliger" und "bürgerlicher" Menschen gelegt. Ein Beispiel: 

 "Hoffnung für viele"

Durch die 1987 im ZDF ausgestrahlte Reportage "Knacki - das war ich mal" entstanden viele Anfragen Betroffener und Angehöriger nach der Möglichkeit, in eine der Wohngemeinschaften einzuziehen. Nicht immer konnten diese Bitten erfüllt werden. Die bis dahin bestehenden vier Wohngemeinschaften waren schnell an ihren Grenzen angelangt. Und dann begingen innerhalb von vier Wochen drei junge Menschen Selbstmord, deren Aufnahmewunsch abgelehnt worden war. Der Verein entschloss sich unter diesem Eindruck, das Angebot an Wohnmöglichkeiten auszubauen.

1989 legte die damalige Bundestagspräsidentin Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth den Grundstein für das Projekt "Hoffnung für viele". Neben zwei Wohngemeinschaften wurde hier der Gedanke verwirklicht, Wohnen und Arbeiten auf einem Gelände miteinander zu verbinden.

Integriert in das Projekt "Hoffnung für viele" befindet sich der Pflanzenpark Scheideweg. Auf einer Fläche von über 14.000m² bietet der Pflanzenpark nicht nur Pflanzen, sondern die gesamte Palette rund um den Garten an. Dazu gehören zwei Baumschulen, der Verkauf von Zimmerpflanzen, Kunstgewerbe, fachkundige Beratung und Planung bis hin zur Realisierung von aufwendigen Gartenanlagen mit Teichen.




Site Map


 

das Gelände "Hoffnung für viele"


der Mustergarten

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